Paris-Tipp: Abends ins Museum

Am späten Nachmittag setzt der Regen ein. Es wird ungemütlich in Paris. Man hat erst ein großes Stück Kuchen gegessen und möchte jetzt am liebsten noch ein paar Stunden ins Museum. Lohnt sich das am frühen Abend noch?

Mais oui. Viele Pariser Museen haben einen Tag in der Woche, an dem sie abends länger geöffnet haben – das Centre Pompidou einmal sogar bis 23 Uhr oder der Louvre bis 21.45 Uhr. Es lohnt sich also, auf die Website des jeweiligen Museums zu schauen, ob es eine „Nocturne“ gibt, eine längere Öffnungszeit am Abend.

Einen schönen Überblick über die Nocturnes gibt diese Site: http://quefaire.paris.fr/articles/162

Ein Ort für Foto- und Videokunst: das  Jeu de Paume

Ein Ort für Foto- und Videokunst: das Jeu de Paume bei der Place de la Concorde

Übrigens: Sehr viele Museen haben am Dienstag geschlossen! Und: Die meisten staatlichen Museen verlangen am ersten Sonntag im Monat keinen Eintritt für ihre Dauerausstellungen – ebenso die nationalen Gedenkstätten wie etwa der Triumphbogen. An diesen Sonntagen ist dann freilich oft die Hölle los.

In den Museen der Stadt (Ville de Paris) ist der Eintritt zu den ständigen Sammlungen an allen Tagen kostenlos – etwa im Musée de Carnavalet oder im Musée d´Art Moderne de la Ville de Paris. Wer jung ist, darf sich außerdem freuen: Seit 2009 ist der Besuch der staatlichen Museen und der nationalen Gedenkstätten in Frankreich für Jugendliche unter 26 Jahren kostenlos. Das gilt auch für alle Jugendlichen aus der EU – und für die Lehrer der Primar- und Sekundarstufe.

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